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Die Luther-Bibel war für 400 Jahre das prägendste Werk für die deutsche Sprache. Erst die Revisionen von 1984 und 2017 haben ihren Satzbau und Wortschatz sowie ihre Musikalität und Sprachkraft nachhaltig beschädigt und umfassend zerstört.
Das Vorhaben „Luther 2022“ hat zum Ziel, die Luther-Bibel als das bedeutendste deutsche Sprachdenkmal dem Leser von heute zu erhalten und durch Wort- und Sacherklärungen wieder nutzbar zu machen.
Hierfür bleibt der Text der Luther-Bibel von 1545 / 1912 unangetastet. Über einen einfachen Fußnotenapparat im fließenden Text werden Ausdrücke und Wendungen, die heute missverständlich oder unbekannt sind, durch bedeutungsgleiche und klanggleiche Begriffe erklärt.